Barbecue-Smoker

Barbecue-Smoker stellen das non plus ultra für den Barbecue- und Grillliebhaber dar. Der Smoker ermöglicht durch seinen Aufbau verschiedene Grillmethoden und lässt so vielfältige Zubereitungsarten für Grillfleisch, Geflügel, Fischgerichte, Gemüse und vieles mehr zu.

Ein klassischer Barbecue Smoker

Barbecue Smoker

Barbecue-Smoker bestehen in der Regel aus einer großen Garkammer (auch Pit genannt nach dem engl. Wort für Grube, da in der klassischen Zubereitungsmethode beim Barbecue das Fleisch in einer Erdgrube zubereitet wurde), und einer kleinen Kammer, die sich etwas tiefer und seitlich der Garkammer befindet. In dieser Kammer (SideFireBox) wird das Feuer gemacht, wenn die Barbecue- oder Räuchermethode angewendet wird.

Die größere Kammer (Garraum) kann mehrere horizontal angeordnete Gitter beinhalten, auf die die zuzubereitenden Speisen gelegt werden. Auf der anderen Seite der Garkammer ist je nach Ausführung ein kleiner Schornstein oder eine zweite Garkammer, die eine weitere Öffnung für den Schornstein bereithält. Durch den Schornstein entweicht letztlich der in der Feuerkammer gebildete und durch die Kammern geleitete Rauch nach außen.

Die Temperaturregelung in der Garkammer erfolgt zum einen über die Menge und die Art des Brennmaterials, zum anderen über Klappen, die die Sauerstoffzufuhr zur Brennkammer und die Rauchgasabfuhr im Kamin regeln.

Zubereitungsmethoden

Direktes Grillen mit dem Barbecue Smoker

Direktes Grillen

Direktes Grillen

Beim direkten Grillen wird das Grillgut, z.B. Steak oder Bratwurst, auf dem Grillrost direkt über der glühenden Holzkohle mit hohen Temperaturen (ca. 270 °C) gegrillt.

Mit dem Grill’n Smoke BBQ-Grill können Sie z.B. Steaks direkt grillen, indem Sie den höhenverstellbaren Feuerrost (soweit vorhanden – modellabhängig) zunächst in die oberste Position (heiß) bringen und die Steaks von jeder Seite jeweils 1 Minute „scharf“ anbraten. Dadurch schließen sich die Poren; der Geschmack bleibt erhalten und das Fleisch bleibt saftiger. Bringen Sie den Feuerrost anschließend in die unterste Position (warm) und grillen Sie bei geschlossenem Deckel bis zur gewünschten „Doneness“ (Garungsgrad).

Kontrollieren Sie dabei die Hitze mit der seitlichen, einstellbaren Lüftungsöffnung, dem Schornstein-Deckel und dem höhenverstellbaren Feuerrost.

Indirektes Grillen mit dem Barbecue Smoker

Indirektes Grillen

Indirektes Grillen

Beim indirekten Grillen wird das Grillgut nicht direkt über, sondern seitlich auf dem Grillrost neben der glühenden Holzkohle mit niedrigeren Temperaturen (ca. 140 °C) bei geschlossener Grillhaube – ähnlich wie in einem Umluftherd – schonend gegart. Das Grillgut brennt nicht an, bleibt saftiger – kurzum: ist gesünder.

Platzieren Sie eine mit Wasser gefüllte, hitzebeständige Pfanne/Alu-Schale auf der linken Seite des Feuerrosts.

Die Holzkohle oder Briketts werden auf der rechten Seite des Feuerrosts platziert und (gegebenenfalls mit Hilfe eines Grillanzünders) entzündet.

Lassen Sie die Grillhaube und die seitliche(n), regulierbare(n) Luftöffnung(en) zunächst geöffnet, bis die Holzkohlen glühen und anfangen leicht zu aschen. Zu empfehlen ist die Verwendung eines Holzkohlekorbes zum einfachen Platzieren der Holzkohle/Briketts.

Jetzt wird das Grillgut auf der linken Seite der Grillroste über der Pfanne/Schale platziert. Bringen Sie den höhenverstellbaren Feuerrost (soweit vorhanden – modellabhängig) in die unterste Position. Schließen Sie nun die Grillhaube und regeln Sie die Temperatur in der Grillkammer mit der seitlichen Lüftungsöffnung, dem Schornstein-Deckel und dem höhenverstellbaren Feuerrost.

Das Grillgut wird nun – ähnlich wie in einem Umluftherd – schonend gegart.

Indirektes Grillen mit der Sidefire-Box

Indirektes Grillen mit der Sidefire-Box

Indirektes Grillen mit der SideFireBox

Beim indirekten Grillen mit der seitlichen Feuerbox wird das Grillgut auf dem Grillrost in der Grillkammer mit niedrigen Temperaturen (ca. 90 °C – 120 °C) bei geschlossener Grillhaube – ähnlich wie in einem Umluftherd – schonend gegart.

Die glühende Holzkohle befindet sich dabei auf dem Feuerrost in der SideFireBox. Durch den Kamineffekt zieht die Hitze von der SideFireBox in die Grill-Kammer und entweicht letztendlich durch den Schornstein (siehe Funktionsschema rechts).

Die Holzkohlen oder Briketts werden in der SideFireBox auf dem Feuerrost platziert und (gegebenenfalls mit Hilfe eines Grillanzünders) entzündet. Lassen Sie den Deckel der SideFireBox und die seitliche, regulierbare Luftöffnung zunächst geöffnet, bis die Holzkohle glühen und anfangen leicht zu aschen.

Schließen Sie jetzt den Deckel der SideFireBox. Das Grillgut kann nun auf der gesamten Grillfläche in der Grillkammer abgelegt werden. Um eventuell abtropfendes Fett aufzufangen, können Sie unter dem Grillgut auf dem Feuerrost eine mit Wasser gefüllte Schale abstellen.

Schließen Sie nun die Grillhaube der Grillkammer und regeln Sie die Temperatur in der Grillkammer mit der seitlichen Lüftungsöffnung an der SideFireBox (Zuluft) und dem Schornstein-Deckel (Abluft). Das Grillgut wird nun – ähnlich wie in einem Umluftherd – schonend gegart.

Für das typische „Branding“ kann das Grillfleisch vor dem Servieren noch kurz direkt über der glühenden Holzkohle auf dem Grillrost in der SideFireBox angebraten werden.

Smoken mit der SideFireBox nach Texas-Art

Beim Smoken mit der SideFireBox werden der Holzkohle oder den Briketts in der SideFireBox entweder spezielle Räucherchips zugegeben oder die SideFireBox wird mit Holzstücken befeuert. Verwenden Sie beispielsweise Holzstücke von Kirschen- oder Nussbäumen, die mindestens 1 Jahr zuvor geschnitten und trocken gelagert wurden. Entfernen Sie die Rinde vom Holz, da diese einen bitteren Geschmack verursachen kann. Die SideFireBox kann Holzstücke mit bis zu 35 cm Länge aufnehmen.

Bei geschlossener Grillhaube und geschlossenem Deckel der SideFireBox wird das Grillgut nun geräuchert. Dabei werden die Hitze und der Rauch in der Grillkammer mit der seitlichen Lüftungsöffnung und dem Schornstein-Deckel reguliert. Je mehr Rauch und je länger dieser in der Grillkammer bleibt, desto stärker wird der Räucher-Geschmack des Grillgutes.

Die ideale Temperatur in der Grillkammer beträgt 90 °C bis 120 ° C. Je mehr frische Luft durch die seitliche Lüftungsöffnung in die SideFireBox strömt, desto höher wird die Temperatur. Der Verbrauch der Holzkohle oder des Holzes richtet sich danach, welche Garzeit das jeweilige Grillgut erfordert. Kontrollieren Sie während des Smokens die Temperatur und füllen Sie gegebenenfalls Holz oder Holzkohle in der SideFireBox nach.

Eine grundsätzliche Regel für die Garzeit ist 1 Stunde pro 0,5 kg Fleisch. Oder räuchern Sie 1 Stunde je 2,5 cm Fleischstärke. Beim indirekten Grillen bzw. Smoken mit niedrigeren Temperaturen bleibt das Grillfleisch saftiger und erfordert weniger Aufmerksamkeit, d.h, Ihr  Barbecue-Event ist weniger hektisch und Sie haben mehr Zeit für Ihre Familie oder Ihre Gäste.

Beachten Sie bitte, dass das Öffnen der Grillhaube die Garzeiten (siehe Tabelle „Gardauer“) verlängert.

Tipps & Tricks

Um dem Gargut einen typischen Rauchgeschmack zu geben, können Sie der Holzkohle Rauchhölzer, in Form von “chunks” oder “chips”, hinzugeben.


Rauchholz-Chunks

Rauchholz-Chunks

Rauchholz-Chips

Rauchholz-Chips

Rauchhölzer bei BBQTop


Eine mit Wasser gefüllte Schale dient dazu, abtropfendes Fett aufzufangen und das Austrocknen des Grillgutes bzw. Grillfleisches zu vermeiden. Um dem Grillgut eine besondere Geschmacks-Note zu verleihen, können Sie dem Wasser auch Marinade, Bier oder Wein beimischen. Bei längerem Grillen kontrollieren Sie zwischendurch die Schale und füllen gegebenenfalls Wasser nach.

Beachten Sie bitte, dass das Öffnen der Grillhaube die Garzeiten verlängert.


Barbecue Smoker

Barbecue Smoker

Barbecue Grills

Barbecue Grills

Barbecue Smoker und Grills bei BBQTop

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